Orion Engineered Carbons GmbH, Harry-Kloepfer-Str. 1, 50997 Köln


Az.: 300-53.066/19/4.6

Auf der Grundlage des § 5 Absatz 2 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeits-prüfung (UVPG) wird hiermit folgendes bekannt gegeben:

Die Firma Orion Engineered Carbons GmbH hat gem. § 16 Bundes-Immissions-schutzgesetz (BImSchG) die Genehmigung zur wesentlichen Änderung der Anlage zur Furnaceruß-Anlage in 50997 Köln, Harry-Kloepfer-Str. 1, Gemarkung Rondorf-Land, Flur 2, Flurstück 121, beantragt. Der Genehmigungsantrag beinhaltet die Um-rüstung der Linie K-17/2 zur Linie K-16 incl. Neuerrichtung von Rußölversorgung, Additiv-Versorgung, Produktionsfilter, Anfahrkamin sowie die Installation einer zu-sätzlichen Sauerstoffeindüsung in den Reaktor K-5.

Bei dem vorliegenden Antrag handelt es sich um die Änderung eines Vorhabens nach Nr. 4.2 der Anlage 1 des UVPG. Es wurde eine allgemeine Vorprüfung nach § 9 Absatz 1 Nr. 2 i.V.m. § 7 Absatz 1 UVPG durchgeführt. Diese hat ergeben, dass zusätzliche erhebliche nachteilige Auswirkungen hinsichtlich der Schutzgüter Men-schen, insbesondere die menschliche Gesundheit, Tiere, Pflanzen und biologische Vielfalt, Fläche, Boden, Wasser, Luft, Klima und Landschaft, kulturelles Erbe und sonstige Sachgüter sowie Wechselwirkungen zwischen den vorgenannten Schutzgütern nicht zu erwarten sind. Insbesondere resultieren aus dem Änderungsvorhaben keine relevanten Luftverunreinigungen, da lediglich ein vorhandener Reaktor umgebaut wird. Auf die Schallimmissionssituation in der Umgebung wirkt sich das Vorhaben nicht aus. Auswirkungen auf den Natur- und Artenschutz sowie relevante Bodenbelastungen finden nicht statt, da für das Vorhaben keine zusätzlichen Flächen versiegelt werden. Eine Gefährdung des Wassers ist ebenfalls nicht zu besorgen, da wassergefährdende Stoffe der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) entsprechend gehandhabt werden. Es gibt keine zusätzlich anfallenden Abfälle oder Abwässer.

Damit ist die Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung in diesem Verfahren entbehrlich.

Diese Feststellung ist nicht selbstständig anfechtbar.

Köln, 21.09.2020
Im Auftrag
gez. Marina Hoffmann