Notunterkunft für Geflüchtete in Marmagen hat den Betrieb aufgenommen


Die Bezirksregierung Köln hat in der ehemaligen Eifelhöhenklinik in Marmagen eine Notunterkunft für Geflüchtete eingerichtet. Diese hat am 03.01.2023 ihren Betrieb aufgenommen. Zu Beginn sollen hier zunächst bis zu 100 Geflüchtete untergebracht werden. Die neuen Bewohner:innen kommen derzeit mit Hilfe von organisierten Transfers überwiegend aus den Erstaufnahmeeinrichtungen in Köln und Bonn in der Notunterkunft Marmagen an. Es ist beabsichtigt, die Aufnahmekapazität der Notunterkunft sukzessiv auf bis zu 750 Plätze zu erhöhen.

Den Betreuungsdienst für die Bewohner:innen übernimmt das DRK. BEWA übernimmt im Auftrag der Bezirksregierung Köln den Sicherheitsdienst. Beide Dienstleister verfügen über entsprechende Erfahrung.

Vor dem Hintergrund der deutlich steigenden Zahl von Asylsuchenden und der weiterhin unbeständigen Zugangslage im Bereich ukrainischer Schutzsuchender sind Kommunen und Land gefordert, weitere Kapazitäten zur Unterbringung zu schaffen.

In den landeseigenen Unterkünften werden neben Geflüchteten aus der Ukraine auch Menschen untergebracht, die nicht aus der Ukraine geflohen sind, sondern aus anderen Drittstaaten hier Asyl suchen. Dies gilt auch für die Unterkunft in Marmagen.

Die Bezirksregierung Arnsberg koordiniert landesweit die Verteilung geflüchteter Menschen auf die Landeseinrichtungen und auf die Kommunen.