Besserer Schutz und Vorsorge bei zukünftigen Extremhochwässern


Bei dem extremen Hochwassereignis im Juli 2021 kam es im Einzugsgebiet der Erft zur Überflutung der Steinbachtalsperre und von Hochwasserrückhaltebecken. Im äußersten Fall hätte dies zu Dammbrüchen mit katastrophalen Folgen führen können.

Solche Szenarien wurden in der Vergangenheit nicht für möglich gehalten. Aus diesem Grund fand diese Woche bei der Bezirksregierung Köln ein Austausch mit den regionalen Katastrophenschutzbehörden im Erfteinzugsgebiet und dem Erftverband statt.

Ziel der Besprechung war es, Talsperren besser auf extreme Hochwasserereignisse und deren mögliche Folgen vorzubereiten. Es wurden technische und organisatorische Maßnahmen zur Verringerung des Schadensrisikos diskutiert.

Da extreme Hochwässer allein durch technische Maßnahmen nicht beherrschbar sind, kommt der Vorbereitung von schadensbegrenzenden Maßnahmen eine besondere Bedeutung zu.

In dem sehr konstruktiven Austausch wurden deshalb die erforderlichen weiteren Schritte miteinander vereinbart. Ähnliche Gespräche sollen mit den Betreibern von Talsperren und Hochwasserrückhaltebecken in weiteren Gewässereinzugsgebieten und den örtlichen Katastrophenschutzbehörden durchgeführt werden.