Regierungspräsidentin Gisela Walsken fördert den Naturschutz mit 7,6 Millionen Euro


Die Bezirksregierung Köln hat den Naturschutz im Jahr 2020 mit einem Fördervolumen von mehr als 7,6 Millionen Euro unterstützt. Dies entspricht einem Förderungswachstum von ca. 38 Prozent.

Ein großer Teil dieser Fördersumme wurde für den Arten- und Biotopschutz verwendet. So wurden im Rahmen des Konjunkturpakets NRW zusätzlich Maßnahmen der „grünen Infrastruktur“ gefördert und in 79 Fällen Maßnahmen zum Erhalt oder Entwicklung von Schutzgebieten und Heckenlandschaften unterstützt. Zusammen mit der Aufwertung von 8 verschiedenen Biotopstrukturen kommt man auf eine Fördersumme von ca. 5,7 Millionen Euro.

Wie bereits im vergangenen Jahr hat auch die Rückkehr des Wolfs in unsere Region wieder eine Rolle gespielt. Knapp 630.000€ wurden dafür verwendet Zäune für den Herdenschutz von Schafen und Ziegen aufzustellen. Diese Maßnahmen wurden einerseits ergriffen, um sowohl die Herdentiere zu schützen, als auch zu verhindern, dass der Wolf sich daran gewöhnt, sie als leichte Beute greifen zu können. Weil hier zahlreiche Hobbytierhalter betroffen sind, wurden insgesamt 180 Förderbescheide erstellt.

Neben vielen anderen Institutionen mussten im Jahr 2020 auch die Zoos coronabedingt zeitweise schließen. Zur Unterstützung zahlte die Bezirksregierung Köln Ersatzleistungen in Höhe von 1,2 Millionen Euro für Aufwendungen der Tierhaltungskosten wie Futter, Strom und Wasser für die Zeit der Zooschließung.

Durch die regelmäßigen Förderprogramme wurden beispielsweise wieder die Maßnahmen der biologischen Stationen, die Anlage von Alleen und Feldvogelinseln, sowie die Pflege und Entwicklung von Schutzgebieten und Heckenlandschaften gefördert. Die Förderprogramme dienen allesamt dem Schutz von Natur und Landschaft und tragen zur Verbesserung des kulturellen und natürlichen Erbes bei.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 320 Projekte rund um den Naturschutz in der Region gefördert.