Schwermetallkonzentration in der Stolberger Umgebungsluft weiter auf niedrigem Niveau


Auch über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel ist die Belastung durch Schwermetalle in der Brauereistraße in Stolberg niedrig geblieben. Dies haben die neuesten Auswertungen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) ergeben. In den drei Wochen vom 14.12.2020 bis zum 03.01.2021 betrug der gemittelte Konzentrationswert für Cadmium 0,7 Nanogramm/m³ und der für Arsen 1,3 Nanogramm/m³. An der Messstation am Heinrich-Böll-Platz wurden nur geringfügig höhere Werten ermittelt (0,9 Nanogramm/m³ für Cadmium und 1,5 Nanogramm/m³ für Arsen). Dies ist gegenüber den in den ersten beiden Dezemberwochen gemessenen Schwermetallkonzentrationen nochmals ein deutlicher Rückgang. Die anzustrebenden Zielwerte liegen als Jahresmittelwert für Arsen bei 6 ng/m³ und für Cadmium bei 5 ng/m³.

Die Bezirksregierung Köln hatte anlässlich der erhöhten Werte von Arsen und Cadmium an der Messstation (STOB) in der Brauereistraße in Stolberg im November 2020 umgehend eine Ursachenermittlung eingeleitet und Maßnahmen zur Emissionsminderung bei einem Industriebetrieb angeordnet. Die Umsetzung der Maßnahmen wird weiterhin engmaschig überwacht. Voraussichtlich im Januar wird das LANUV NRW 2021 drei neue Luftmessstationen in Betrieb nehmen, um einen umfassenden Überblick über die Belastungssituation in der südlichen Stolberger Talachse zu erhalten.