Landesregierung weitet die Hilfe für Soloselbständige und Künstlerinnen und Künsler in NRW aus - Soforthilfe-Hotline der Bezirksregierung Köln wieder erreichbar


Damit die NRW-Soforthilfe 2020 allen Kleinunternehmen in der Corona-Krise die erhoffte Unterstützung bringt, hat die Landesregierung eine schnelle, faire Vertrauensschutzlösung entwickelt. Nach den Regelungen der Bundesregierung darf die Soforthilfe nur für laufende betriebliche Sach- und Finanzaufwendungen verwendet werden und nicht für den Lebensunterhalt. Damit Solo-Selbstständigen, die im März und April keinen Antrag auf Grundsicherung gestellt haben, daraus kein Nachteil entsteht, gewährt die Landesregierung ihnen für diese Monate einen indirekten Zuschuss von insgesamt 2000 Euro.

Die getroffene Regelung zur NRW-Soforthilfe gilt auch für freischaffende Künstlerinnen und Künstler, die bis Ende April einen Antrag gestellt haben. Das Mitte März aufgelegte Soforthilfeprogramm des Ministeriums für Kultur- und Wissenschaft (MKW) wird mit zusätzlichen Mitteln in Höhe von 27 Millionen Euro auf 32 Millionen Euro aufgestockt. Bis zu 13.000 weitere Kulturschaffende erhalten damit einen Zuschuss für den Lebensunterhalt von 2.000 Euro für die Monate März und April.

Die Telefonhotline der Bezirksregierung Köln ist nach zwischenzeitlichen technischen Problemen wieder für Antragsstellerinnen und Antragssteller der Soforthilfe NRW erreichbar.

Aufgrund von Serverproblemen ist es zu Ausfällen der telefonischen Erreichbarkeit der Hotline gekommen.

Die Bezirksregierung Köln bittet die dadurch entstandenen Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. Um der hohen Auslastung der Hotline gerecht zu werden, ist die telefonische Beratung durch weitere Kolleginnen und Kollegen erweitert worden.

Für Fragen, die sich „im Anschluss an die Antragstellung“ ergeben können sich Antragstellerinnen und Antragssteller der Soforthilfe NRW von Montag bis Freitag zwischen 08:30 Uhr bis 15:00 Uhr unter +49(0)221 147 2068 beraten lassen.