Bestätigte Corona-Fälle in Bonner Flüchtlingsunterkunft


In der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes NRW in Bonn wurden von 271 Bewohnern 40 Personen auf das COVID-19 Virus getestet. Alle Betroffenen wurden darüber informiert. Die Flüchtlingsunterkunft steht seit dem ersten bestätigten Fall am Dienstag unter Quarantäne. Die Bezirksregierung Köln befindet sich in enger Abstimmung mit der Stadt Bonn und dem zuständigen Gesundheitsamt, um weitere falls nötige Maßnahmen abzusprechen.

Die Bezirksregierung hat in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und dem Roten Kreuz eine Reihe von Maßnahmen getroffen, die die weitere Verbreitung des Corona Virus stoppen sollen. Neben der Quarantäne und der räumlichen Trennung nach Empfehlung des Robert Koch Instituts, erhalten Bewohner in Quarantäne ihr Essen ausschließlich auf den Zimmern. Nur negativ getestete Bewohner dürfen unter Einhaltung der Sicherheitsabstände die Kantine besuchen. Weiterhin wurde der Sicherheitsdienst verstärkt. Ebenso wurde prioritär Schutzkleidung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Bewohner der Unterkunft beschafft und ist mittlerweile ausreichend vor Ort vorhanden. Möglichkeiten für Händedesinfektionen wurden erhöht. Darüber hinaus stellt das Deutsche Rote Kreuz und die Bezirksregierung ein an die Situation angepasstes Freizeitangebot zur Verfügung. Spielzeug für die Kinder wird für den Gebrauch auf den Zimmern ausgegeben und der Zugang zu elektronischen Medien (Spiele, Musik usw) soll verstärkt / ermöglicht werden.