Regierungspräsidentin genehmigt Bonner Haushalt 2019/2020


Regierungspräsidentin Gisela Walsken hat heute mit der Genehmigung des Haushaltssicherungskonzepts den Doppelhaushalt 2019/2020 der Stadt Bonn bewilligt.

Nach dem Ergebnis der Haushaltsprüfung ist die Stadt Bonn weiterhin in der Lage, den gesetzlich vorgeschriebenen Haushaltsausgleich im Jahr 2021 zu erreichen. Allerdings haben sich gegenüber vorangegangenen Planungen die Jahresdefizite für 2019 (41,9 Mio. EUR) und 2020 (45,7 Mio. EUR) vergrößert. Der für 2021 erwartete Jahresüberschuss fällt mit 5,2 Mio. EUR verhältnismäßig knapp aus.

Als kritisch ist - neben den gestiegenen Personalaufwendungen und den nach wie vor sehr hohen Ausgaben für den Kulturbereich - die mit dem hohen Investitionsbedarf einhergehende, anhaltende Neuverschuldung anzusehen. Die Stadt Bonn ist daher angehalten, ihre Konsolidierungsanstrengungen auf allen Ebenen unvermindert und konsequent fortzuführen.

Ausdrücklich begrüßen konnte Regierungspräsidentin Walsken die - dank des von der Stadt Bonn früh eingeleiteten Aufstellungsverfahrens - zeitige Vorlage des Bonner Haushalts.