Region sucht nach gemeinsamen Lösungen für den Wohnungsbau


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Foto: Quellenangabe Bezirksregierung Köln

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Zum Start der Woche fand anlässlich der Regionalplanfortschreibung ein Workshop in der Kölner Bezirksregierung statt. Rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Kommunen und regionale Akteure aus dem Umland Kölns diskutierten auf Einladung der Regierungspräsidentin Gisela Walsken intensiv die Frage, wo weitere dringend benötigte Flächen zur Wohnlandentwicklung gefunden werden können.

Die Flächenknappheit insbesondere in den Metropolen des Regierungsbezirks ist eine der großen Herausforderungen für die Zukunft der Region. Der Siedlungsdruck auf die Stadt Köln und die Rheinschiene insgesamt ist so enorm, dass hier nur gemeinsame Lösungen jenseits der kommunalen Grenzen gefunden werden können.

Die Vertreter der Bezirksregierung, des Regionalrates und auch der Stadt Köln richteten einen dringenden Appell an die Kommunen im Umland, sich aktiv an diesem Prozess zu beteiligen und geeignete Flächen für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Wohnbaulandentwicklung zu benennen. Um auch weiterhin über qualitativ hochwertige Wohnstandorte zu verfügen und den drohenden Verkehrskollaps im Raum Köln nicht weiter zu befördern, stehen bei der Suche nach neuen Flächen Kriterien, wie Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Angebote im Geschosswohnungsbau sowie eine gute Infrastruktur im Vordergrund.

Die Veranstaltung überzeugte durch eine sehr engagierte und intensive Diskussion, die eine gute Grundlage für die anstehende Überarbeitung des Regionalplanes bietet. Ähnliche Workshops werden in den kommenden Wochen ebenso für die Räume Bonn und Aachen durchgeführt.