Arbeitsschutz beim Umgang mit Lasern – Laseranzeige nicht mehr erforderlich!


Arbeitsschutz beim Umgang mit Lasern - Laseranzeige nicht mehr erforderlich!

Foto: © pixabay.com/ Klaus P. Rausch

Die Inbetriebnahme eines Lasers ist nicht mehr anzeigepflichtig. Auch die unaufgeforderte namentliche Mitteilung über die Bestellung eines Laserschutzbeauftragten oder die Übersendung von Prüfprotokollen ist nicht nötig.

Die berufsgenossenschaftliche Vorschrift BGV B2 (später DGUV Vorschrift 11) forderte von Arbeitgebern eine Anzeige vor Inbetriebnahme von Lasern der Leistungsklassen 3B, 3R und 4.

Durch die Einführung der „Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch künstliche optische Strahlung“ (OStrV) im Jahr 2010 ist diese Anmeldepflicht bei der Bezirksregierung Köln entfallen. Auch eine unaufgeforderte namentliche Benennung von Laserschutzbeauftragten bei der Arbeitsschutzbehörde oder die Übersendung von Prüfprotokollen ist in dieser Verordnung nicht vorgesehen.

Für die Bezirksregierung Köln besteht somit keine Rechtsgrundlage mehr, um die hier eingehenden Laseranzeigen zu verarbeiten oder zu speichern. Aus Gründen des Datenschutzes sind daher alle hier eingehenden Laseranzeigen oder unaufgefordert übersandte Bestellungsurkunden für Laserschutzbeauftragte umgehend zu vernichten.

Bitte sehen Sie daher zukünftig von der Anzeige von Lasern, der unaufgeforderten Benennung von Laserschutzbeauftragten oder der Übersendung von Prüf- und Abnahmeprotokollen ab.