EU-Geschäftsstelle - Wirtschaft und Berufsbildung - der Bezirksregierung Köln


Europa, Deutschland und Nordrhein-Westfalen

Die EU-Geschäftsstelle der Bezirksregierung Köln fördert die Europäisierung der beruflichen Bildung durch Beratungsangebote, Mobilitätsprojekte für Auszubildende und Bildungspersonal sowie europaweite Projekte zur Qualitätsentwicklung.

Das Zusammenwachsen des europäischen Wirtschaftsraumes und Arbeitsmarktes er-fordert in steigendem Maße die Berücksichtigung der europäischen Dimension in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Sprachkompetenz, interkulturelles Verständnis und Auslandserfahrung führen zu verbesserten Chancen im zunehmend transnational und international orientierten Berufs- und Wirtschaftsleben.

Die EU-Geschäftsstelle der Bezirksregierung Köln hat den Auftrag die Europäisierung der beruflichen Bildung zu fördern und erfüllt dies in vielfältiger Weise.

Sie berät und unterstützt die Berufskollegs im Regierungsbezirk Köln bei der Vorbereitung, Durchführung und Evaluation von Mobilitäts- und Projektmaßnahmen, die mit EU-Mitteln gefördert werden.

Durch eigene Mobilitätsprojekte organisiert die EU-Geschäftsstelle Auslandspraktika und Studienaufenthalte für Auszubildende und Berufsbildungspersonal der Berufskollegs in andere EU-Staaten im Rahmen von EU-Fördermaßnahmen. Hierbei werden Kontakte zu Betrieben und Berufsbildungsinstitutionen in ganz Europa geschaffen und die Idee eines gesamteuropäischen Arbeits- und Ausbildungsmarktes wird für viele konkret erlebbar.

In EU-Projekten als Projektkoordinatorin oder Projektpartnerin entwickelt die EU-Geschäftsstelle innovative transnationale Bildungsinstrumente und arbeitet an EU-weit übertragbaren und erprobten Instrumenten zur Qualitätssicherung und zur Digitalisierung. Im Rahmen des Mobiltätsprojektes "Move on" wurde die EU-Geschäftsstelle mit der Mobilitätscharta der Nationalen Agentur des BiBB ausgezeichnet. Hiermit wird ihre hoch-wertige internationale Arbeit anerkannt. Die Auszeichnung wird deutschlandweit an einige wenige Einrichtungen vergeben, die große Erfahrung in der Durchführung von EU-Mobilitätsprojekten haben.

Zentrales Element der Internationalisierungsstrategie der EU-Geschäftsstelle ist die so-genannte 10%-Strategie. Unter dem Motto „Strategisch-beruflich-mobil“ fördert sie die Mobilität in der Ausbildung und übernimmt damit landesweit eine Vorreiterfunktion. Die EU-Geschäftsstelle kooperiert mit allen Partnern in der beruflichen Bildung, Berufskollegs, Betrieben und Kammern national, sowie international. Sie bietet den Akteuren der beruflichen Bildung eine Plattform zur Diskussion und Dissemination von Projektergebnissen. Sie unterstützt deren bezirks- und landesweite Verbreitung und soweit möglich deren Einbindung in eine regionale Strukturförderung. Ferner verfügt die EU-Geschäftsstelle über ein grosses Netzwerk von europäischen Projektpartnern und ist bei der Suche nach ihnen behilflich.

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