Corona-Wirtschaftshilfen


Mit der Überbrückungshilfe bietet der Bund eine weitere finanzielle Unterstützung für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen. Dabei handelt es sich um ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von drei Monaten (Juni bis August 2020) für die Überbrückungshilfe I und für vier Monate (September bis Dezember 2020) für die Überbrückungshilfe II, sowie für weitere sechs Monate (Januar bis Juni 2021) mit der Überbrückungshilfe III und der Überbrückungshilfe III plus (Juli bis Dezember 2021). Die Wirtschaftshilfen wurden darüber hinaus für die Monate Januar bis Juni 2022 mit der Überbrückungshilfe IV verlängert. Erstanträge und Änderungsanträge zu bereits bewilligten Überbrückungshilfe IV Förderungen können nicht mehr gestellt werden. Aus Gründen des europäischen Beihilferechts konnte mit dem Änderungsantrag keine Förderung für zusätzliche Monate beantragt werden, soweit nicht bereits bis zum 30.06.2022 ein entsprechender Erweiterungsantrag gestellt worden ist.

Mit der Neustarthilfe, Neustarthilfe plus und Neustarthilfe 2022 werden Soloselbständige, unständig Beschäftigte, sowie kurz befristete Beschäftigte in den darstellenden Künsten in allen Wirtschaftszweigen finanziell unterstützt, die Corona-bedingt hohe Umsatzeinbußen verzeichnen, aber nur geringe betriebliche Fixkosten haben. Auch kleine Kapitalgesellschaften und Genossenschaften konnten Unterstützung durch die Neustarthilfe erhalten, wenn der überwiegende Teil der Einkünfte – würden sie von einer natürlichen Person erzielt – als gewerbliche oder freiberufliche Einkünfte gelten würden. Erstanträge und Änderungsanträge können nicht mehr gestellt werden.

Die Novemberhilfe / Dezemberhilfe war ein Unterstützungsangebot für Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die von den beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in den Monaten November und Dezember 2020 besonders betroffen waren. Eine Antragstellung ist nicht mehr möglich.

Bei Fragen zu den Wirtschaftshilfen steht Ihnen die Hotline unter der Rufnummer 0211 / 7956-4996 zur Verfügung. Darüber hinaus können Sie sich montags, mittwochs und freitags von 08.30 Uhr bis 11.30 Uhr und dienstags und donnerstags von 12.30 Uhr bis 15.30 Uhr an die Rufnummer 0221 / 147-2070 wenden.